Mein Lieblings-Pau­senbrot

Viele Schüler essen in der Schulpause Snacks, die nicht besonders gesund sind. Oft überwiegen darin Zucker und Fett, wie zum Beispiel in den als gesund angepriesenen „Kinderlebensmitteln“, zu denen verschiedene Schoko- und Milchriegel oder auch Jogurts gehören. Gesunde Lebensmittel wie Brot, Obst und Gemüse fehlen dagegen oft ganz. Einige Schüler verzichten sogar völlig auf ein Pausenbrot.

Schulkinder müssen wissen, warum es wichtig ist, dass ein Pausen­brot  die Leistungskurve anhebt und aus welchen gesunden „Lebensmit-tel–Bausteinen“ es bestehen sollte. Denn nur dann sind Schüler auch selber daran interessiert, einen ausgewogenen Pausen–Imbiss mit­zunehmen.

So befasste sich die Klasse 1/2a in der Zeit vom 05.05.2014 bis 16.05.2014  in mehreren Stunden in Theorie und vor allem Praxis mit gesunder Ernährung.

In der ersten Unterrichtseinheit klebten die Schüler ihre zu Hause aus Zeitschriften ausgeschnittenen oder auch selbst gemalten Bilder in ihren Pausenbrot–Turm und lernten so viele verschiedene Beispiele für Lebensmittel–Bausteine kennen. Die Schüler erfuhren auch, dass nicht immer alle verschiedenen Bausteine in einem Pausenbrot vor­kommen müssen. Die fehlenden Lebensmittelgruppen müssen aber im Tagesspeiseplan wieder ausgeglichen werden.

In den folgenden Unterrichtseinheiten lernten die Schüler in Gruppen­versuchen wie viel Zucker und Fette sich in den verschiedenen Nah­rungsmitteln verstecken und wie wichtig Trinken ist. Die für den mensch­lichen  Organismus so wichtige Stärke, die z.B. in der Kartoffel vorhanden ist, lernten sie ebenfalls kennen. Vor und nach den Versuchen wurde darauf geachtet, dass die Hände gereinigt wurden. Die Ergebnisse wurden dann auf Folien bzw. Arbeitsblättern festgehalten. Die Ergebnisse der Ver­suche  „Dem Zucker auf der Spur“ und „Die Fettprobe“ lösten bei den Schüler große Betroffenheit aus. Die Schüler erklärten, dass sie in Zukunft auf ein besonders zurückhaltendes Verzehren dieser Lebensmittel achten werden.

 

Den Abschluss dieser Unterrichtseinheit bildete die Zubereitung des Lieblings –Pausenbrotes nach eigenem Geschmack und der Verzehr desselben.

Dazu wurden schon 2 Tage vorher Vorbereitungen getroffen. Die Klasse wurde in 4 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe besprach, was sie für ihr gesundes Pausenbrot mitbringen wollte und wer die verschie­denen Lebensmittel mitbrachte (magerer Schinken, Wurst, Frischkäse, Salat, Saison - Obst, Gemüse, Vollkornbrot,…). Auch an die Getränke wie Wasser, ungesüßter Tee, Saftschorle wurde gedacht. Für die De­koration der Tische sollten Servietten, kleine Blumensträuße und Tee­lichter vorhanden sein.

Am Projekttag wurden dann die Gruppentische schön geschmückt. Die mitgebrachten Lebensmittel wurden dekorativ auf den Tischen verteilt. Nach dem Händewaschen, Sauberkeit ist wichtig, denn nur dann macht Essen richtig Spaß, stellte dann jeder Schüler sein Lieblings – Pausenbrot“ nach eigenem Geschmack zusammen und aß es. Bei dem selbständigen Handeln lernten die Schüler nochmals vertieft die richtigen Mengen­verhältnisse kennen. Das Pausenbrot sollte in erster Linie aus Brot und nur wenig Fett bestehen.

Im Anschluss an das Projekt erzählten die Schüler, welche Zusam-menstellung ihnen wirklich gut schmeckte. Diese wollten sie in Zu­kunft oftmals morgens mit der Mutter zusammen selbst kreieren. Denn „selbst kreierte“ Pausenbrote werden selten in den Mülleimer geworfen!

Zum Schluss der Unterrichtseinheit wurde dann aus den verschie­denen Lieblingspausenbroten der gesamten Klasse das “Klassen – Lieblingspausenbrot“ gewählt, dessen Abbildung in der Klasse einen besonderen Platz bekam.

Abschließend wurde anhand von Bildern, die unter­ernährte Kinder und Erwachsene zeigten, und die ebenfalls im Klassenzimmer aufge­hängt wurden, reflektiert, dass wir nicht nur Achtung vor der Nahrung haben und es auch zeigen sollen, indem wir keine Nahrungsmittel wegwerfen, nur weil sie uns gerade „nicht schmecken“, sondern, dass es auch bei uns zu Ernährungsmängel kommen kann, wenn wir von manchen Nahrungs­mittelgruppen zu wenig oder gar nichts essen. Eine beständige Überprüfung unserer Essgewohnheiten, so wurde den Kindern deut­lich, ist wichtig und muss uns unser ganzes Leben lang begleiten.

Am Ende des Projekts Ernährung stellten die Schüler der Klasse 1/2a einstimmig fest, dass diese Stunden viel zu schnell vergingen, und dass es großen Spaß macht, auf die richtige und gesunde Ernährung zu achten. Viele Schüler zeigen seitdem der Lehrerin vor der Pause ganz stolz ihr gesundes Pausenbrot oder ihre gesunden Getränke.

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