Unser Tag im Wald

Im Unterricht kann man eine Menge lernen, aber draußen zu sein und die Dinge richtig zu entdecken, macht mehr Spaß. Deshalb waren wir sehr froh, dass unser Unterrichtsgang in den Wald stattfinden konnte. Ganz so sicher war das nicht, denn in der Früh hatte es kräftig geregnet. Zum Glück konnten wir die Sonne unter den Wolken hervorlocken und dann – bepackt mit Rucksack, Brotzeit und Wechselkleidung – losmarschieren. Im Wald haben wir all das gefunden, worüber wir die ganze Zeit gesprochen haben: Ahornblätter, Eicheln, Bucheckern und sogar die strahlend weiße Birkenrinde.

Nur die Tanne und ihre Zapfen – die haben wir vergeblich gesucht.

Nachdem wir unser bequemes Waldsofa aufgefrischt hatten, haben wir überlegt, was ein Wald mit einem Haus zu tun haben könnte. Klar, das mit den Stockwerken hatten wir im Unterricht schon herausgefunden. Aber jetzt konnten wir die Pflanzen auch in Echt finden. Eine Menge Pilze haben wir übrigens auch gesehen, aber probiert haben wir lieber keinen. Auch die Tiere haben sich vor unseren 42 Beinen lieber versteckt gehalten. Mit ein paar Fellen konnten wir sie uns trotzdem vorstellen.

Dass Nüsse verstecken und wiederfinden, wie es die Eichhörnchen tun, gar nicht so einfach ist, merkten wir am Schluss. Acht von uns haben leider ihre drei versteckten Nüsse nicht mehr gefunden. Dafür wachsen daraus jetzt neue Bäume.

Gefallen hat uns alles irgendwie: spielen, rennen, Äste zerbrechen, Steine suchen, Pilze entdecken, Lager finden, lachen, zusammenhelfen, …

Zum Glück kommen nun die Herbstferien, denn in der Schule hält uns nichts mehr!

Der erste Schneemann

"Gipfelstürmer"

Mit vereinten Kräften haben wir nun endlich den Tausender erstürmt.

Genauer gesagt: Wir haben die 5743 erstürmt, denn unsere Kronkorken-Sammlung ist wesentlich größer geworden, als erst erwartet. Ungefähr einen Wäschekorb voll mit Kronkorken hatten wir.

Erst einmal haben wir natürlich geschätzt: zwischen 150 und 1500 Kronkorken haben wir erwartet. Dann haben wir überprüft: erst 10er-Bündel, dann 100er-Bündel.

Als uns die Körbe und Dosen ausgegangen sind, wurden Trinkbecher zweckentfremdet.

Dann wurden die Bündel größer: 200er, 300er Bündel… langsam mussten wir Blöcke und Grübelhefte verwenden. Es wurde gezählt, gerechnet, umgeschüttet, neu gebündelt…

Dann gab es 700er und schließlich 1000er Bündel.

Und als wir endlich alle Kronkorken gesammelt hatten, hatten wir kaum mehr Platz für uns im Sitzkreis. Deshalb haben wir begonnen, sie zu verschenken. Die ersten 1000 gehen an die Klasse 3b.

Die 1000 Kronkörkchen, die wir jetzt eigentlich brauchen, sahen dann ganz schön wenig aus. Und trotzdem werden wir sie in Zukunft oft brauchen, denn in den nächsten Wochen kommen einige schwierige Aufgaben auf uns zu: wir werden zerlegen, Nachbarzahlen finden und nach der Größe sortieren. So etwas ist eigentlich immer leichter, wenn man dazu etwas in die Hand nehmen kann.

 

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