Erster Kunstprojekttag der Klasse       1/2a am 4.10.2019                            

Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die Natur die Seite umblättert und ein neues Kapitel beginnt.

 

 

Viele fleißige Helfer hatten eine beachtliche Menge an Herbstlaub zusammengetragen, so dass wir an unserem Kunstprojekttag auf eine wirklich große Auswahl an bunten Herbstblättern zugreifen konnten. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei allen fleißigen Sammlern bedanken!

 

 

  1. Wir basteln Blätterigel

 

Mit einem Igelrätsel begannen wir unseren Projekttag. Anschließend durften die Kinder mit brauner Wasserfarbe den Igelkörper auf Tonkarton ausmalen und ausschneiden. Schnell fiel den Kindern auf, dass unsere Igel noch sehr „nackt“ aussahen. Ohne langes Nachdenken kamen sie selbst darauf, dass wir die Igel mit Herbstlaub bekleben. Die Arbeit mit dem Flüssigkleber war für alle Beteiligten noch eine große Herausforderung. Aber die Ergebnisse sind letztendlich wirklich schön geworden.

 

 

  1. Drucken mit Herbstlaub

 

Unsere Igel sollten nun natürlich noch perfekt auf ihren Winterschlaf vorbereitet werden. Dazu richteten wir ihnen einen wunderschönen Platz an unserer Pinnwand ein, indem wir mit Herbstlaub auf braunes Papier druckten. Hierzu strichen wir das Herbstlaub dick mit Wasserfarbe ein und pressten es mithilfe von Druckerpapier fest auf unseren braunen Untergrund.

 

 

  1. Fliegenpilze auf Frottage aus Herbstlaub

 

Um unser Schulhaus noch etwas herbstlicher zu gestalten, bastelten wir uns schließlich noch Fliegenpilze. Für den Hintergrund legten wir weißes Papier auf einige Herbstblätter und rieben die Unebenheiten mit Wachsmalkreiden durch. Auf den Hintergrund klebten wir anschließend unsere Fliegenpilze.

 

 

  1. Schwarz-bunte Kontrastbilder

 

Im Sachunterricht hatten wir in den ersten Schulwochen schon über das richtige Verhalten auf dem Schulweg gesprochen. Zur Vertiefung stellten wir uns dann am Kunstprojekttag die Frage „Was zieh´ ich an, damit man mich auch gut sehen kann?“ Das gleichnamige Lied von Rolf Zuckowski gab uns den Anreiz, verschiedene Farben zu ordnen. An der Tafel wurden dann die entsprechenden Farbkreise in 2 Gruppen unterteilt: gut sichtbar und schlecht sichtbar. Anschließend malten die Kinder mit Filzstiften eine Vorlage von einem Kind mit Regenschirm in gut sichtbaren Farben aus und klebten diese auf einen schwarzen Fotokarton, wodurch sehr schöne Kontrastbilder entstanden.

Erstes kleines Literaturprojekt der Klasse 1/2a am 8.10.2019:                „Das kleine Gespenst“

Lesen ist Kino im Kopf

Als Lesehausaufgabe übte jeder unserer Zweitklässler einen Teil des Textes aus dem Bilderbuch „Das kleine Gespenst“. So konnten sie dann gemeinsam den Erstklässlern das Buch vorlesen, während die entsprechenden Bilder dazu gezeigt wurden. Besonderen Zuspruch bekam die Szene, in der das kleine Gespenst den Burgverwalter abhängt und dieser dann prompt in einem Nachttopf landet. Im Nachhinein wurde dann auch besprochen, wozu es früher Nachttöpfe gab. Hierbei konnten die Kinder auch eine erste Vorstellung vom Leben auf einer Burg gewinnen. Der Uhu Schuhu lieferte uns dann außerdem die Möglichkeit, erste Zungenbrecher auszuprobieren: „Huhu! Der Uhu Schuhu macht huhu (...)“

Als Abschluss gestalteten wir dann gemeinsam eine Pinnwand mit selbstgemalten Kreidebildern vom kleinen Gespenst auf dem Burgberg von Eulenstein. Einige Kinder schrieben außerdem noch kurze Buchempfehlungen für die Schüler/innen aus anderen Klassen.

Liedeinführung „He, Ho, wir sind Piraten“ am 11.10.2019

„50 Schiffskanonen und 100 Mann an Deck,

wer unsre schwarze Flagge sieht,

der kriegt ´nen Riesenschreck“

 

Die Melodie zu unserem Piratensong stammt aus Smetanas Werk „Die Moldau“. Den Text dazu findet man auf der CD „Kinderlieder mit Klassikmelodien“ von Simone Sommerland.

Als Einstimmung auf das Piratenlied erzählten die Kinder, was sie schon über Piraten wussten und welche Geschichten von Piraten sie schon kannten. Anschließend schauten wir uns das Video zum Lied von Simone Sommerland an. In diesem wird mit animierten Comiczeichnungen die Handlung des Textes dargestellt: Das Leben der Piraten. Da man sich den  Refrain relativ leicht einprägen kann, fingen viele Kinder schon während des Videos an mitzusingen. Im Anschluss wurden noch einige unbekannte Wörter, wie zum Beispiel „Kombüse“, geklärt und dann tatkräftig mit dem Singen losgelegt. Die Kinder überlegten sich während des Übens Bewegungen, die zu den einzelnen Textzeilen passten und dann von allen mitgemacht wurden.

Zum Abschluss dieser fröhlichen Bewegungsstunde malten die Kinder noch Piratenfensterbilder an, die inzwischen die Fenster im Flur schmücken.

Literaturprojekt zum Bilderbuch „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ in der Woche vom 14. bis zum 18.10.2019

„Ich würde ihr schreiben, wie toll sie ist...“

 

 

Zu Beginn des Projektes betrachteten die Kinder ein Bild vom Löwen aus dem Bilderbuch. Sie beschrieben ihn als starkes Tier, als König des Dschungels. Umso verwunderter waren sie darüber, dass es tatsächlich etwas geben sollte, was der Löwe nicht konnte...

 

Als Vorbereitung auf unser Literaturprojekt hatten die Zweitklässler zuhause je einen Teil des Textes vorlesen geübt, so dass sie den Erstklasskindern das Buch gemeinsam vorlesen konnten. Hierbei fiel auf, dass sich viele Kinder Gedanken über die richtige Betonung gemacht hatten, wodurch insgesamt ein richtig toller Lesevortrag entstand. Ein großes Dankeschön geht auch an alle Eltern, die ihre Kinder beim Üben unterstützt haben!

 

In der Geschichte geht es - wie der Titel schon verrät - um einen Löwen, der nicht schreiben konnte. Nun mag das grundsätzlich für einen Löwen nichts Außergewöhnliches sein, doch der Löwe in unserem Bilderbuch litt unter dieser Situation. Schließlich gab es da die hübsche Löwendame, der er so gerne einen Liebesbrief geschrieben hätte. Verschiedene Tiere versuchten ihm zu helfen, indem sie einen Brief für ihn verfassten. Allerdings formulierten sie den Brief aus ihrer Sicht und nicht aus der des Löwen. Der Affe zum Beispiel bot der Dame an, seine Bananen mit ihr zu teilen - das Nilpferd lud sie zum Tauchen ein. Da der Löwe weder tauchen konnte noch Bananen mochte, verzweifelte er  beinahe und brüllte in die Welt hinaus, was er der Löwendame alles schreiben würde, wenn er denn könnte. Dies hörte die Löwendame zufällig. Sichtlich geschmeichelt von all seinen Komplimenten ging sie schließlich auf den Löwen zu und begann, ihm das Schreiben beizubringen.

 

Das Bilderbuch kam bei den Kindern sehr gut an. Einerseits wurde an einigen Stellen laut gelacht, andererseits entstand aber auch eine ernsthafte Diskussion über denn Sinn und den Wert der Schriftsprache. Die Kinder waren sich alle einig, dass es wichtig ist schreiben zu lernen.

 

Im Anschluss an die Bilderbuchbetrachtung durften die Kinder selbst einen Brief an einen Menschen, der ihnen am Herzen liegt, entwerfen. Die Entwürfe wurden anschließend überarbeitet und dann auf Briefpapier geschrieben und in einen Briefumschlag gesteckt. So bekamen viele Mamas, aber auch Papas, Tanten und Freunde Briefe mit sehr lieben und herzlichen Worten.

Im Kunstunterricht malten die Kinder mit Ölkreiden Porträts von einem Löwen auf braunen Karton. Die Schwierigkeit hierbei war, die Größe der Löwennase so zu wählen, dass am Ende der Kopf das ganze Blatt füllte. Der Bildausschnitt und das Vorgehen waren zwar strukturiert und klar vorgegeben - betrachtet man aber die Gesichtsausdrücke der Löwen genauer, so sieht man, dass trotzdem sehr unterschiedliche Kunstwerke entstanden sind.

 

Zum Abschluss des Projektes durften die Kinder das Bilderbuch um einen weiteren Brief ergänzen. Zunächst wurden gemeinsam Ideen gesammelt, was wohl ein Elefant und eine Schlange in einen Liebesbrief geschrieben hätten. Anschließend wählte sich jedes Kind eines der beiden Tiere aus und schrieb aus dessen Sicht einen Brief an die Löwendame. Beim Schreiben der Briefe konnten die Kinder in ihrem individuellen Tempo, auf ihrem eigenen Lernstand und mit unterschiedlich starker Unterstützung arbeiten. Besonders erfreulich war es, dass die Kinder schon sehr selbstständig auf die Hilfsangebote (Schreibtabelle, Wörterbuch und Hilfeblume) zurückgriffen und insgesamt sehr engagiert und eigenverantwortlich an ihrem Text arbeiteten.

 

Das große Kastanienzählen                 am 18.10.2019

Manchmal liegt das Glück auf der Straße -

man muss es nur aufheben!

 

Ein Schüler hatte uns einen Karton voller Kastanien mitgebracht (vielen, lieben Dank nochmal an dieser Stelle!). Immer wieder kam in den letzten 2 Wochen die Frage auf, wie viele Kastanien es wohl sein mögen. Manche Kinder waren sich sicher, dass es „auf jeden Fall über 1000“ sein müssten. Andere glaubten eher, dass es „nicht mal 100“ seien. Letztendlich haben wir sie dann „einfach“ gezählt. Schnell merkten die Kinder, dass sie bei der großen Mengen mit bloßem Durchzählen nicht weiterkamen, da die Gefahr des Verzählens einfach zu groß war und sie außerdem immer wieder durcheinander kamen. Nachdem sie verschiedene Möglichkeiten vorgeschlagen hatten, entschieden  sie sich, dass das Bündeln in „Zehnerhäufchen“ vermutlich die effektivste Vorgehensweise sein müsste. Deshalb fingen sie dann auch an, immer 10 Kastanien abzuzählen und auf ein Häufchen zusammenzulegen. Diese Häufchen lagen dann relativ durcheinander in unserer Kreismitte und waren – wie dann auffiel – immer noch ziemlich schwer zu zählen. Somit wurden die Häufchen dann noch in 5-er-Reihen nebeneinander gelegt und dann anschließend durchgezählt. Insgesamt waren es 19 Zehnerhäufchen und ein Resthäufchen mit 8 Kastanien. Erstaunlicherweise kamen sofort mehrere Kinder auf die Gesamtsumme von 198. Wir zählten die Kastanien dann trotzdem nochmal in 10-er-Schritten bis 190 und dann in 1-er-Schritten bis 198. Alle Kinder waren mit großer Freude dabei - es ist immer wieder schön zu beobachten, mit welch einfachen Mitteln sie sich oft begeistern lassen.

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