Die Geschichte unserer Schule

Die Volksschule Premich blickt auf eine 350-jährige, nicht immer leichte Geschichte zurück. Die erste Erwähnung eines Lehrers erfolgte 1646 im Pfarrbuch von Steinach : Es war "Eckhard Ziegler von Malbach, jetzt Schulmeister zu Bremetleithen“ . Das erste Schulhaus in Premich wurde 1691 gebaut. Am 12. Mai 1847 brannten, ausgelöst durch einen Blitzschlag, Kirche und Schule bis auf die Grundmauern nieder. Der Unterricht wurde nun in den nächsten fünf Jahren im Gemeindehaus erteilt. Da gegen 1870 knapp 120 Schüler die einklassige Schule besuchten, wurde 1877 mit einer Erweiterung des Schulhauses begonnen: die beiden Schulsäle wurden in den Anbau hangseits verlegt. Doch schon 1910 erwies sich das Schulhaus als viel zu klein für die nunmehr 187 Schüler. Ein Antrag von Bürgern des Weilers Steinberg dort für ihre 26 Schüler ein eigenes Schulhaus zu bauen, wurde abgelehnt, und so baute man 1912 in Premich ein neues Schulhaus im aktuellen Jugendstil. Ein Jahr später wurde auf Drängen der Bevölkerung die dritte Lehrerstelle eingerichtet, die vierte kam 1961 dazu.

 Am 11. Mai 1966 konnte der Grundstein für eine neue Schule im Wiesengrund zwischen Premich und Steinberg gelegt werden. Der erste Bauabschnitt umfasste fünf Schulsäle und am 27. April 1968 vermeldet die Schulchronik : Endlich ist die Schule bezugsfähig geworden. Der zweite Bauabschnitt umfasste einen Raum, der zunächst als Turnraum verwendet wurde und einen Raum für den Handarbeitsunterricht. Der dritte Bauabschnitt sah den Bau der Turnhalle vor; sie wurde erst im Jahr 2000 gebaut. 1969 beschlossen die drei Ortschaften Premich, Stangenroth und Gefäll, sich schulisch zu einer Verbandsschule zusammenzuschließen. Der Leiter der damaligen Volksschule Premich beendet seine Chronistenpflicht am 16.7. 1969 mit dem Satz: "Ende der Volksschule Premich". Ab 1969/70 Verbandsschule Premich-Gefäll-Stangenroth". Im darauffolgenden Jahr besuchten 496 Schüler in 13 Klassen die Verbandsschule in den drei Schulorten. Schon 1971 kam es zu einer weiteren Neuorientierung: An der Verbandsschule verblieben die Grundschule und die Orientierungsstufe, die Klassen 7 bis 9 wurden nach Burkardroth abgezogen. Das Schulhaus in Gefäll wurde geschlossen. Zur Verbandsschule gehörten nun im Jahr 1971 noch 348 Schüler, die in zehn Klassen von neun Lehrkräften unterrichtet wurden.

Nach der Eingemeindung der Ortsteile Premich, Gefäll und Stangenroth zum Markt Burkardrothentstand in Premich die Grund- und Teilhauptschule Premich, die im Schuljahr 2004/05 noch 147 Schüler in 6 Klassen umfasste.

Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 hörte die Grund- und Teilhauptschule Premich auf zu existieren. Auf Grund eines Landtagsbeschlusses sollten alle Teilhauptschulen in Bayern geschlossen werden und den Vollhauptschulen zugeführt werden. Für die Schülerinnen und Schüler im Markt Burkardroth bedeutete dies die  Änderung ihrer Schulsprengel.  An Stelle der bisher drei eigenständigen Schulen in Lauter, Burkardroth und Premich wurden nun zwei Schulen geschaffen deren Sprengel mit den Gemeindegrenzen identisch sind und sich nur durch die Schulart unterscheiden. Die neu geschaffene Mittelschule hat seither ihren Sitz in Burkardroth, die Grundschule ist auf die Orte Premich und Lauter verteilt, wobei die Schulleitung sich im Schulhaus in Premich befindet. Beide Schulen tragen den Namen Volksschule Burkardroth mit dem jeweiligen Zusatz "Grundschule" bzw. "Mittelschule". In die nun seit zehn Jahren bestehende Grundschule Burkardroth gehen im Schuljahr 2016/17 in 12 Klassen 240 Schülerinnen und Schüler.

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